Die Lobdusche

Die Lobdusche

Gerade in herausfordernden Lebensphasen sind Lob und Anerkennung wichtige Nahrungsquellen für die Seele.

Fangen wir mit uns selbst an.

Selbstlob stimmt!

Schicken Sie dafür den inneren Kritiker auf Zeitausgleich.

Alles was Sie brauchen, tragen Sie in sich.

Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie der Frage nach:
Was ist mir heute bzw. in letzter Zeit besonders gut gelungen?

Hören Sie in sich hinein und gönnen Sie sich eine Lobdusche.

Die Übung können Sie zu jeder Tageszeit bzw. in jeder freien Minute machen. Ein beliebter Ort dafür ist die eigene Dusche oder beim Spazierengehen. Manche integrieren die Übung in ihrem täglichen Meditationsritual oder kurz vorm Schlafen gehen als „Gute-Nacht-Übung“.

„Übung macht bekanntlich den Meister bzw. die Meisterin“. Wiederholen Sie die Übung so oft Ihnen der Sinn danach steht. Idealerweise ziehen Sie die Lobdusche einige Zeit durch.

Die Übung eignet sich übrigens auch hervorragend für die Arbeit mit beruflichen Teams. Sie kann ein wahrer Motivator sein und sorgt für neuen Schwung im Teamalltag.

Anleitung:
Jeder nimmt ein Blattpapier und schreibt den eigenen Namen darauf. Alle Blätter werden im Raum verteilt. Die Aufgabe besteht nun darin, bei jedem Einzelnen aufzuschreiben, was man an ihr/ihm besonders schätzt.

Klären Sie im Vorfeld ab, ob die Lobdusche anonym oder persönlich erfolgen soll. Wichtig ist auch, vorab zu erwähnen, dass dieses Feedback danach nicht vorgelesen wird, sondern vertraulich bleibt (auch das Lesen der Feedbacks der anderen während dem Schreibprozess sollte ehest möglich vermieden werden).

Die persönlichen Rückmeldungen sollten idealerweise konkret formuliert werden, was er/sie an der Person mag bzw. was besonders auffallend ist. Lediglich positive Aspekte sind erlaubt!

Diese Übung kann erstmal große Aufregung erzeugen, manchmal auch auf Ablehnung stoßen. Zu empfehlen ist immer die Freiwilligkeit. Machen Sie einander Mut, das kann helfen, die erste Scheu zu überwinden.

Wenn jemand gar nicht mitmachen will, klären Sie ab, ob er zumindest den Anderen Feedbacks geben möchte. Am Ende liest sich jeder das eigene Feedback für sich leise durch, dann wird es weggepackt und mitgenommen.

Nach der Lobdusche tut eine Pause oft gut, da die Übung für emotionale Stimmung sorgt. Manchmal reagieren Teilnehmer auch emotional berührt – gehen Sie auf diese zu und seien Sie da. In den Rückmeldungen höre ich oft, dass das Feedback-Blatt isehr wertvoll für Einzelnen ist. Manche legen es sich sogar in ihre Schreibtischschublade.

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